Grenzen

Ausschreibung 2016

 
Die
Koogschreiberin
2012

Der Text 2012

Das
Online-Tagebuch
2012

Der Koogschreiber
2014

Das Online-Tagebuch
2014http://www.koogschreiber.de/Die_Koogschreiberin_2012/Die_Koogschreiberin_2012.htmlhttp://www.koogschreiber.de/Die_Koogschreiberin_2012/Die_Koogschreiberin_2012.htmlhttp://www.koogschreiber.de/Die_Koogschreiberin_2012/Die_Koogschreiberin_2012.htmlhttp://www.koogschreiber.de/Die_Koogschreiberin_2012/Die_Koogschreiberin_2012.htmlhttp://www.koogschreiber.de/Die_Koogschreiberin_2012/Der_Text.htmlhttp://www.koogschreiber.de/Die_Koogschreiberin_2012/Online-Tagebuch/Online-Tagebuch.htmlhttp://www.koogschreiber.de/Die_Koogschreiberin_2012/Online-Tagebuch/Online-Tagebuch.htmlhttp://www.koogschreiber.de/Die_Koogschreiberin_2012/Online-Tagebuch/Online-Tagebuch.htmlhttp://2014.koogschreiber.de/Der_Koogschreiber_2014.htmlhttp://2014.koogschreiber.de/Der_Koogschreiber_2014.htmlhttp://2014.koogschreiber.de/Online-Tagbuch/Online-Tagbuch.htmlhttp://2014.koogschreiber.de/Online-Tagbuch/Online-Tagbuch.htmlhttp://2014.koogschreiber.de/Online-Tagbuch/Online-Tagbuch.htmlhttp://2014.koogschreiber.de/Der_Koogschreiber_2014.htmlshapeimage_1_link_0shapeimage_1_link_1shapeimage_1_link_2shapeimage_1_link_3shapeimage_1_link_4shapeimage_1_link_5shapeimage_1_link_6shapeimage_1_link_7shapeimage_1_link_8shapeimage_1_link_9shapeimage_1_link_10shapeimage_1_link_11shapeimage_1_link_12

Grenzen


Zum dritten Mal schreibt der Tourismus-Service Friedrichskoog das Literaturstipendium „Koogschreiber“ aus. Für das Jahr 2016 unter dem Motto Grenzen. 


Dank des kulturellen Engagements der Sparkasse Westholstein und des Geest Verlages ist es in diesem Jahr möglich, den Sommeraufenthalt in Friedrichskoog mit einer Zuwendung von 1500 Euro zu begleiten.


Das Stipendium bietet einen 4-wöchigen Spätsommeraufenthalt in Friedrichskoog. Neben der kostenfreien Unterkunft, die in Deichlage an der Mündung der Elbe liegt, besteht das Stipendium aus der einmaligen Zuwendung von 1500 Euro. Während der Zeit des Stipendiums besteht Präsenzpflicht. Eine Teilnahme am kulturellen Leben in Form von 2 Lesungen der Koogschreiberin oder des Koogschreibers, ist erwünscht. Gern übertragen wir der oder dem Koogschreiberin/er, für die Zeit der Anwesenheit, die Pflege eines Onlinetagebuches. Die übrige Zeit steht zur freien Verfügung.



Thema der Arbeit 2016:

Grenzen

Das Abkommen von Schengen hat sie nach draußen verwiesen. Seit dem liegen uns gängige Grenzen an den Rändern Europas. Meistens, – denn hier und da scheinen sich Wiedergänger zu sammeln, um auf früheren Grenzstreifen zu wandeln.


Grenzen künden von vielerlei sie zeigen uns auch den Punkt, an dem wir den guten Geschmack verlassen und sein Gegenteil beginnt. Sie weisen uns darauf hin, wo Armut beginnt und Reichtum enden kann. Sie »wissen«, wo der Spaß aufhört und Ernst beginnt. Früher trafen nach dem Glauben der Bauern den Grenzfrevler im Jenseits besonders harte Strafen. Wir grenzen uns ab mit Trends jedmöglicher Art, exotischen Boni und geländegängigen Automobilen auf planem Asphalt in Städten. Wir verschwinden, um den Wahnsinn der Straßen zu begrenzen, samt Monatskarte in den Weiten des öffentlichen Nahverkehrs. Selbst das Alter, das Niedrige wie das Hohe setzt Grenzen. Manch Mutprotz scheint keine Grenze zur Kenntnis zu nehmen. Die Mythologie ist an der Grenze zur Dichtung zu finden und auch der Geduld sind Grenzen gesetzt. Ein Wagen wird über die Tragfähigkeit hinaus beladen. Über Grenzen von Malerei und Poesie ist ebenso viel geschrieben worden, wie über Grenzen zwischen Kirche und Staat. Einst gestand selbst Bismarck, er hätte die »Grenzen des Zufälligen berührt«. Schier grenzenlos sind einzig die »Märkte«. Sie sperren die »Politik« in ein Grenzareal,

das sie selber gesetzt hat. Tatsächlich sind Grenzen überall. Solange bis wir selbst die Grenze des Lebens hinter uns lassen.


Geschichten an und um Grenzen, kurz Grenzgeschichten sind das Thema des Koogschreibers 2016.


Die Bewerbung steht allen deutschsprachigen Autoren/Innen offen, die bereits in Buchform veröffentlicht haben, unabhängig von der Staatsangehörigkeit, Wohnsitz und Alter. Zu den Bewerbungsunterlagen gehören ein Lebenslauf und ein Text zu Thema Grenzen von ca. 9000 Anschlägen. Die Beiträge werden anonymisiert.


Ausschreibungszettel 2016.pdf


Über die Vergabe des Stipendiums entscheidet die Jury. Ihr gehören an:


J. Monika Walther, Schriftstellerin und Koogschreiberin 2012

www.jmonikawalther.eu


Dr. Wolfgang Griep, Verleger, Vorstand Literaturhaus Schleswig-Holstein

www.lumpeter.de www.wgriep.de

www.literaturhaus-sh.de


Rüdiger Martin, Lehrer a.D. Marne / Holstein


Bewerbungschluss für den Koogschreiber 2016 ist der 31. 01. 2016.


Bekanntgabe des Preitsrägers: Am 01. 04. 2016.


Einsendungen als Brief oder e-mail an folgende Adressen:

Tourismus-Service Friedrichskoog
Stichwort: „Koogschreiber“, Koogstrasse 141, 25718 Friedrichskoog,

als doc-Datei an: bewerbung@koogschreiber.de